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Bärlauch - der milde Knoblauch

31. März 2022 Gemüsebau | Aktuelles | Wissenswertes
Bärlauch
Wenn der Frühling langsam Einzug hält sieht man in lichten, feuchten Wäldern meist gegen Mitte März die ersten grünen Blätter des Bärlauchs aus dem Boden spitzen. Dort wo sich Bärlauch wohl fühlt bildet er meist dichte Bestände.
Bärlauch wird auch als milder Knoblauch bezeichnet. Denn er schmeckt und riecht sehr ähnlich und ist auch mit dem Knoblauch verwandt.
Seinen Namen hatte er schon bei den Römern bei dem er als „Bärenknoblauch“ bezeichnet wurde. Zur Herkunft des Namens gibt es verschiedene Theorien. Die eine sagt, dass sich Bären nach dem Winterschlaf mit Bärlauch gestärkt haben, die andere das Heilpflanzen gerne nach starken Tieren benannt wurden weil sie ein Symbol für Stärke waren.
Der würzig scharfe und zugleich frische Geschmack des Bärlauchs eignet sich hervorragend für Pesto, Bärlauchsuppe, vegetarische Brotaufstriche oder Kräuterquark. Auch in Salaten schmeckt er hervorragend. Bärlauch ist ein ideales Würzkraut für Soßen und passt sehr gut zu Fischgerichten und Gemüse.
Gegen Ende April bildet Bärlauch weiße Blüten die sich hervorragend für Salate oder Kräuterquark eignen. Die Blätter selber verlieren allerdings dann ihren Geschmack.
Bärlauch wird nicht nur in der Küche gerne verwendet sondern ist auch ein bewährtes Heilkraut das seit der Antike gegen verschiedene Leiden eingesetzt wird. Bärlauch hat eine beruhigende Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt und beeinflusst das Herz-Kreislaufsystem positiv. Er kann zur Blutreinigung eingesetzt werden und senkt den Blutdruck und den Cholesterinspiegel. Auch bei Erkältungen hilft Bärlauch durch seine antibakteriellen Eigenschaften, außerdem wirkt er schleimlösend. Auch bei Kreislaufproblemen und Hautunreinheiten kann Bärlauch helfen.
Bärlauch enthält viel Magnesium, Eisen, Mangan und Vitamin C.
Er kann im Kühlschrank ein paar Tage aufbewahrt werden. Dabei sollte man ihn feucht halten. In Öl eingelegt kann man die Haltbarkeit deutlich verlängern.
Vorsicht beim Sammeln! Verwechseln Sie die Blätter nicht mit Maiglöckchenblättern oder den Blättern der Herbstzeitlosen!

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